Frühjahrsklassiker: Gent – Welvegem

Die RCL‘98 Fahrer Stefan Mühl, Jörg Jäger, Nico Macaluso und Thomas Brune nahmen an einem weiteren Frühjahrsklassiker für Rennradfahrer teil. Nach der Flandernrundfahrt, Lüttich – Bastogne – Lüttich sowie dem Amstel Gold Race in den vergangenen Jahren, stand diesmal Gent – Wevelgem auf dem Programm.

Die Jedermänner starteten am Samstag, einen Tag vor den Profis, auf den anspruchvollen Kurs. Über eine Strecke von 140km ging es bei besten äußeren Bedingungen früh auf die Strecke.

Die ersten 50 Kilometer gingen leicht wellig durch belgische Seitenstraßen über die Grenze nach Frankreich, hier in einer Schleife zurück nach Belgien. Die Fahrer mussten sich den ständig wechselnden Straßenbelägen, sowie Kopfsteinpflaster stellen. Erste steile Anstiege wie der Mont des Cats mit 19% Steigung, Mont Kokereel oder Mont Noir mit 9% waren zu bewältigen.

Dies war allerdings nur das Aufwärmprogramm für den folgenden Kemmelberg, welcher alle Fahrer bei Kilometer 94 vor eine besondere Aufgabe stellte.

Grobes Kopfsteinpflaster auf einer Länge von 500 Meter mit bis zu 23% Steigung. Starke Beine und gleichzeitig eine sehr gute Radbeherrschung zwischen den nebenherfahrenden Radsportlern waren hier unbedingt gefordert.

Nachdem dieser gemeistert war, ging es weiter Richtung Wevelgem. Die letzten 30 Kilometer flach am Kanal entlang, hier wurden die restlichen Körner bei böigem Wind und Dauertempo von bis zu 40 km/h, verbraucht werden.

Im Ziel waren sich alle RCL‘er einig, auch diesmal wieder an einer tollen Radsportveranstaltung mit einem besonderen Flair teilgenommen zu haben.

Für das nächste Jahr haben sich die RCL‘98er den „Wallonischen Pfeil“, also den „Fleche Wallone“ vorgenommen, wo die Mur de Huy mit max. 27% wartet.